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Klicken, fahren, sparen: Der Slogan von www.mitfahrgelegenheit.de bringt die Vorteile des Online-Portals genau auf den Punkt. Wer von A
nach B will, aber kein eigenes Auto hat, wird hier schnell mobil. Regelmäßig werden über 100.000 Mitfahrgelegenheiten angeboten und gesucht.
Mit agilen Methoden allen Änderungswünschen „on the job“ gerecht gewordenEnde 2008 wurde Deutschlands größter Automobilclub auf das seit 2001 bestehende Webangebot aufmerksam. Diesen Service wollte er seinen Mitgliedern ebenfalls bieten – allerdings in Form eines eigenen Portals, dessen Content zwar von mitfahrgelegenheit.de gespeist wird, das jedoch in den eigenen Internetauftritt integriert ist. Schon bald wurde man sich handelseinig. Innerhalb von nur vier Monaten sollte der Betreiber, die Münchner Mikini Media GmbH, das modifizierte Webportal entwickeln und an den Start bringen. Für die Umsetzung wurde ein sechsköpfiges Team an Entwicklern, Software-Architekten, Testern und Designer zusammengestellt, zwei davon mit Standort Dresden beziehungsweise Paris.
Projekt skizzenhaft definiert
Für die Erstellung des Pflichtenhefts wandte sich das Unternehmen an den freiberuflichen IT-Projektmanager Kai Beck. Schnell erweiterte sich das Engagement. Für die Realisierung des Portals empfahl Beck den Einsatz agiler Methoden sowie das zugehörige Vorgehensmodell Scrum – ein Thema, bei dem der Münchner, der unter anderem lange Jahre eine leitende Position in der IT von AutoScout24.de inne hatte, ausgewiesener Spezialist ist. Bei Mikini stieß sein Vorschlag auf offene Ohren: „Es war für uns das erste Mal, dass wir ein Projekt in einer solchen Größenordnung und mit so vielen Mitarbeitern hatten. Herr Beck zeigte uns eine echte Alternative zur ursprünglich angedachten Realisierung im Rahmen eines festen, achtwöchigen Arbeitsblocks“, erinnert sich Geschäftsführer Michael Reinicke. Vorteile versprach sich das Unternehmen auch angesichts der Herausforderung, dass viele Anforderungen an das Portal zu Projektbeginn nur in groben Zügen feststanden und erst während der laufenden Entwicklung präzisiert werden sollten. Als Prozessberater erhielt Beck prompt den Auftrag, die Entwicklung nach agilen Methoden zu planen und zu begleiten.
Agile Methoden konsequent eingesetzt
Im Vorfeld verteilte Beck die Arbeit auf vier Einheiten à zwei Wochen. Mit Abschluss jeder Einheit wurden dann im Rahmen so genannter Reviews alle bis dahin entwickelten Komponenten auf Funktionalität und Übereinstimmung mit den Vorgaben getestet. In Form einer Retrospektive klärte Beck mit den Entwicklern gleichzeitig regelmäßig ab, welche Dinge in den vergangenen zwei Wochen gut gelaufen waren und wo noch Verbesserungspotenzial bestand. Statt eines klassischen Projektplans ließ er zudem sämtliche Anforderungen in einer linear priorisierten Liste untereinander aufführen. Zum Ende jedes zweiwöchigen Zyklus wurde die Priorisierung überprüft und bei Bedarf angepasst. Tägliche zehnminütige „Stand-up-Meetings“ sicherten den kontinuierlichen Austausch der Teammitglieder untereinander.

Mikini Media Geschäftsführer Michael Reinicke ist zufrieden mit seiner Entscheidung, der Empfehlung von Kai Beck zu folgen, bei der Entwicklung eines Mitfahr-Portals auf Scrum zu setzen: "Rückblickend hatten wir uns für das richtige Vorgehen mit der richtigen Person entschieden."
Lauffähige Version bereits zur Projektmitte fertig
Rückblickend erwies sich die Verwendung von Scrum und von agilen Methoden als eine gute Entscheidung – insbesondere vor dem Hintergrund, dass während der laufenden Entwicklung zahlreiche Änderungsvorgaben aufkamen, die umgehend zu berücksichtigen waren. „Manches musste aufgrund aktuell geänderter Datenschutzvorgaben neu gelöst werden. Andere Überarbeitungen entstanden aufgrund von Entscheidungen, die erst in separaten Gremien getroffen wurden, was naturgemäß oft länger dauerte“, blickt Reinicke zurück. Trotzdem stand bereits zu Projektmitte eine lauffähige Version des neuen Portals zur Verfügung, der zwei weitere Überarbeitungen folgten.
Zeit- und Kostenplan eingehalten
Dank der agilen Methoden und der damit verbundenen hohen Flexibilität konnte Mikini Media seitens der Implementierung die Terminvorgabe des Kunden pünktlich einhalten. Auch die Kosten blieben innerhalb der Planvorgaben – beides bei Softwareentwicklungsprojekten alles andere als selbstverständlich. Ein positives Resümee zieht das Münchner IT-Unternehmen auch bezüglich Kai Beck als Person: „Man hat gemerkt, dass er ausgewiesener Experte in der Softwareentwicklung generell wie auch beim Thema agile Methoden ist und einen großen Erfahrungsschatz hat. Gleichzeitig war er angenehm flexibel gegenüber unseren Wünschen“, resümiert Reinicke. Für zukünftige Projekte dieser Art plant man bei Mikini, ebenfalls Scrum einsetzen – möglicherweise wieder fachlich und organisatorisch begleitet durch Kai Beck.
Mikini Media GmbH Seit 1999 entwickelt und betreibt die Mikini Media GmbH verschiedene Internet-Portale mit den Schwerpunkten Mobilität und lokale Inhalte. Wichtigstes und größtes Webangebot ist mitfahrgelegenheit.de, das in lokalen Versionen auch in Österreich und der Schweiz angeboten wird. Anders als bei traditionellen Mitfahrzentralen findet hier die Vermittlung direkt zwischen Fahrer und Mitfahrer statt, so dass keinerlei Vermittlungsgebühren anfallen. Darüber hinaus betreibt das Münchner Unternehmen für Würzburg den Online-Cityguide wuewowas.de.
Mikini Media GmbH Theresienstraße 66 D-80333 München Tel. 089 / 28 77 80 44 55 Fax 089 / 28 77 80 44 44 E-Mail:
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Web: www.mikinimedia.de
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