| Was bedeutet Agile? |
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Schon der Name macht deutlich: Flexibilität ist hier wesentlich. Es geht um die Art, WIE ein Team eine Software erstellt. Bei klassischen Software Entwicklungs Projekten werden oft schwergewichtige Prozesse angewendet. Nachdem zu Projektstart die Anforderungen festgelegt sind, wird dem Kunden dringend geraten, diese nicht mehr zu ändern. Einerseits explodieren sonst die Kosten, andererseits verlängert sich die Entwicklungsdauer. Aber welches Unternehmen kann schon genau abschätzen, welchen Herausforderungen es sich in zwei Monaten oder gar in 2 Jahren stellen muss? Agile Prozesse, wie zum Beispiel Scrum, sind darauf ausgelegt, Änderungen flexibel zu integrieren und zwar ohne diese Nachteile. In regelmäßigen, kurzen Abständen (oft eignen sich vier Wochen) wird überprüft welche Anforderungen jetzt aktuell am wichtigsten sind. Nur in diese unmittelbar anstehen Aufgaben wird Zeit investiert. Keine Detailspezifikation oder Feinplanung von Dingen die noch weit entfernt sind und es vielleicht niemals in das fertige Produkt schaffen. Das allein spart schon 20% des Aufwandes. In Agilen Projekten wird so früh wie möglich eine lauffähige Software erstellt. Der Kunde stellt bei der Benutzung direkt fest, was wirklich benötigt wird und was noch verfeinert werden muss. Außerdem kann er die Software sofort produktiv einsetzen und bekommt bereits während der Projektlaufzeit einen Return on Invest. Ganz nebenbei stärken Agile Methoden die Motivation und sorgen so für einen weiteren Performance-Kick. Der sichtbare Fortschritt, die unmittelbare Einbindung in Entscheidungen und die Selbstorganisation des Teams sind dafür nur Beispiele. |


